Nur weil ich auf kleinem Raum lebe, heißt das noch lange nicht, dass ich es mir nicht richtig schön und gemütlich machen möchte.

Geht es dir da ähnlich wie mir?

Gerade jetzt, wenn es abends wieder früher dunkel wird, liebe ich es einfach, es mir richtig gemütlich zu machen. Dieses warme Licht, das wunderschöne Muster an die Wände wirft. Schöne Stoffe. Kissen. Eine kuschelige Decke. Und diese kleinen Ecken, bei denen man schon beim Anschauen denkt: Da möchte ich sofort, in die Kissen sinken und mich so richtig einkuscheln.

So ein Platz lädt schon beim Anschauen zum Entspannen ein.

Und da habe ich mir gedacht: Wir bauen uns heute einfach mal so ein richtig kuscheliges Tiny House Bett.

Aber natürlich nicht irgendeins.

Wenn ich schon wenig Platz habe, möchte ich den Platz unter dem Bett natürlich auch nutzen. Diese großen Holzauszüge finde ich dafür wundervoll. Da verschwindet richtig viel drin.

Nur wissen wir wahrscheinlich alle, wie schnell so eine riesige Schublade auch wieder im Chaos versinkt.

Und genau deswegen finde ich diese großen geflochtenen Körbe so praktisch. Die gibt es in unterschiedlichen Größen und ich kann damit innerhalb der Auszüge noch einmal sortieren. Bettwäsche hier. Handtücher da. Kleidung in den nächsten.

Schublade zu und weg ist alles.

Aber oben?

Da darf das Bett definitiv zum Hingucker werden.

Und genau das liebe ich an dieser Idee.

Es gibt diese riesigen XXL Sofas für riesige Wohnzimmer, auf denen man sich am liebsten sofort zwischen zehn Kissen vergraben möchte.

Na ja.

Wir haben im Tiny House einfach unser Bett als XXL Sofa. Warum eigentlich nicht?

Tagsüber ein paar richtig schöne Kissen rein, die Grobstrickdecke locker darüber, vielleicht noch die Felldecke dazu. Abends die kleinen Lampen und Kerzen an.

Fertig.

Und auf einmal habe ich nicht einfach ein Bett mit Stauraum darunter. Ich habe einen meiner gemütlichsten Plätze im ganzen Tiny House.

Braun, Rost und ganz viel Wärme

Bei den Farben würde ich genau diese warme Stimmung weiterführen.

Dunkelbraun als Basis. Dazu Rost und Terrakotta. Ein bisschen Beige und Creme dazwischen.

Ich habe bei Amazon eine dunkelbraune Bettwäsche gefunden und sogar das passende dunkelbraune Spannbettlaken dazu. Und genau damit würde ich anfangen.

Darauf darf es dann richtig gemütlich werden.

Ich habe eine wunderschöne rostfarbene Grobstrickdecke gefunden. Die stelle ich mir einfach locker über eine Ecke des Bettes gelegt vor. Nicht akkurat. Ich will schließlich nicht jeden Morgen ein Hotelbett dekorieren.

Dazu das große rostfarbene Kissen und noch ein kleineres, flauschiges Kissen in Braun und Weiß.

Und dann habe ich noch diese Fellimitatdecke in Braun und Grau gefunden.

Spätestens jetzt möchte ich da selbst rein.

Den Look nachmachen

Wenn du dir genau diese warme Mischung aus Schokobraun, Rost und kuscheligen Stoffen nach Hause holen möchtest, habe ich dir meine Fundstücke hier zusammengestellt.

Als Basis würde ich mit der dunkelbraunen Bettwäsche und dem schokobraunen Spannbettlaken anfangen. Damit steht der Look eigentlich schon.

Dann kommen die Sachen, die es gemütlich machen. Mein Favorit ist definitiv das große rostfarbene Kissen. Dazu würde ich noch das Kissen mit Muster nehmen und die flauschige rostfarbene Decke einfach locker übers Bett werfen.

Und wenn du es genauso kuschelig magst wie ich, darf die Webpelzdecke in Wolf Grau und Braun auch noch mit aufs Bett.

So kannst du dir genau die Sachen herauspicken, die dir gefallen, ohne gleich alles nachkaufen zu müssen.

Und dann machen wir das Licht an

Jetzt kommt für mich der Teil, der aus gemütlich richtig gemütlich macht.

Licht.

Nicht eine Deckenlampe an und der ganze Raum ist hell.

Ich meine dieses warme, indirekte Licht am Abend. Kleine Lichtquellen an unterschiedlichen Stellen. Licht, das auf Holz fällt, durch Glas scheint oder kleine Muster an die Wand wirft.

Genau dieses Licht, bei dem man automatisch ein bisschen runterfährt.

Und dafür habe ich ein paar richtig schöne Sachen gefunden.

Diese zwei kleinen braunen Akku Tischleuchten zum Beispiel. Kabellos. Also stelle ich sie genau dorthin, wo ich sie gerade haben möchte.

Dann habe ich LED Kerzen in Braun gefunden, in denen sogar kleine Lichterketten sitzen. Mit Fernbedienung und Timer.

Die stelle ich mir abends richtig schön vor.

Jetzt muss ich mich allerdings selbst bremsen.

Wir brauchen natürlich nicht alles gleichzeitig.

Wenn ich es etwas eleganter möchte, nehme ich die braunen Akku Tischleuchten.

Wenn es ein bisschen rustikaler sein darf, gefallen mir die Vintage Lampen richtig gut.

Die LED Kerzen dürfen bei mir allerdings bleiben. Die würde ich wahrscheinlich sowieso überall verteilen.

Und der Stauraum?

Ist immer noch da.

Nur sehe ich ihn nicht.

Unter meinem gemütlichen XXL Sofa verschwinden Bettwäsche, Handtücher, Kleidung und alles, was ich sonst unterbringen muss.

Die Körbe halten Ordnung in den großen Auszügen.

Und oben sitze ich zwischen Kissen, Strickdecke und Fell mit meinem warmen Licht und sehe von dem ganzen praktischen Teil überhaupt nichts.

Genau so möchte ich kleinen Raum nutzen.

Nicht alles kleiner machen und auf Gemütlichkeit verzichten.

Sondern einen Platz so gestalten, dass er mehrere Dinge gleichzeitig kann.

Stauraum.

Bett.

XXL Sofa.

Und vor allem ein Platz, auf den ich mich abends freue.

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