Blog

  • Wo verschwinden eigentlich all die Sachen im Tiny House? So planst du Stauraum, der wirklich funktioniert

    Wow. Wenn ich durchs Internet scrolle und mir diese total geilen Tiny Houses anschaue, ist immer alles picobello.

    Große Glasfronten, schönes Holz, ein Sofa, zwei Kissen, vielleicht noch eine Pflanze. Nichts steht herum. Nichts liegt im Weg. Kein Kabel, keine Schuhe, keine Jacke über dem Stuhl.

    Fast so, als würde da überhaupt niemand wirklich leben.

    Und je länger ich mich mit Tiny Houses beschäftige, desto öfter denke ich mir: Wo zum Henker ist eigentlich der ganze Kram?

    Bettwäsche, Schuhe, Vorräte, Putzzeug, Technik, Werkzeug, Winterjacken, Handtücher und all die Dinge, die man zwar nicht jeden Tag braucht, die sich aber trotzdem nicht einfach in Luft auflösen.

    Ich möchte irgendwann selbst so klein wohnen. Und mir wird immer klarer, dass ich bei der Einrichtung komplett anders denken muss als in einem normalen Haus.

    Da funktioniert für mich dieses „Oh, der Schrank gefällt mir, den stelle ich da hin“ einfach nicht mehr.

    Ein Möbelstück muss auf wenig Quadratmetern mehr können.


    Ich sehe inzwischen bei schönen Möbeln plötzlich verschenkte Zentimeter

    Ich liebe schönes Design. Ich mag Holz, besondere Materialien, schöne Details und Möbel, die nicht aussehen wie reine Zweckmöbel.

    Aber nehmen wir mal so ein wunderschönes Sideboard auf filigranen Messingfüßen.

    Sieht toll aus.

    Nur sehe ich inzwischen irgendwann nicht mehr die Messingfüße. Ich sehe die 15 oder 20 Zentimeter darunter, in denen nichts untergebracht ist.

    In einem großen Haus völlig egal. Auf sehr wenig Wohnfläche plötzlich eine ganze Menge Platz.

    Bei einer Sitzbank ist es dasselbe.

    Ich würde mir heute kaum noch einfach eine Bank hinstellen, auf der ich nur sitzen kann. Wenn die Fläche sowieso da ist, möchte ich darunter Schuhe, Taschen oder Dinge verschwinden lassen können, die sonst irgendwo herumstehen.

    Genau deshalb gefällt mir diese Schuhbank. Sitzplatz und geschlossener Stauraum nutzen dieselbe Fläche.

    So etwas macht für mich in einem Tiny House viel mehr Sinn als ein Möbelstück, das nur hübsch aussieht.

    → Diese SCHUHBANK jetzt ansehen.


    Viel Stauraum ist noch lange kein guter Stauraum

    Was ich ebenfalls nicht möchte, sind riesige Fächer, in die man theoretisch unglaublich viel hineinbekommt, praktisch aber jedes Mal den halben Inhalt ausräumen muss.

    Du kennst das wahrscheinlich.

    Du weißt genau, dass etwas irgendwo hinten drin liegt. Also erst drei Sachen raus, die nächste Kiste hochheben, Deckel auf, wieder nichts, nächste Kiste.

    Für mich wäre das auf kleinem Raum irgendwann der absolute Nervfaktor.

    Ich möchte Schubladen und Auszüge.

    Aufziehen, sehen, nehmen, fertig.

    Deshalb finde ich große geschlossene Stauraumlösungen unter Fernseher oder Wandflächen viel interessanter als offene Regale, in denen am Ende alles sichtbar herumsteht.

    Bei so einem Möbel gefällt mir vor allem, dass außen Ruhe bleibt und innen trotzdem unglaublich viel verschwinden kann.

    Kabel, Ladegeräte, Werkzeug, Unterlagen, Technik und all das Zeug, das auf den perfekten Tiny-House-Bildern erstaunlicherweise nie irgendwo auftaucht.

    → Zum TV-STAURAUMSCHRANK


    Eine kleine Küche verzeiht dir kaum herumstehende Sachen

    Bei Tiny-House-Küchen fällt mir besonders auf, wie wunderschön leer die Arbeitsflächen auf Bildern immer aussehen.

    Eine Kaffeemaschine vielleicht.

    Mehr nicht.

    Bei mir würde da spätestens morgens schon Kaffee, irgendetwas zum Frühstücken, Vorräte und wahrscheinlich noch drei andere Dinge stehen.

    Und bei einer kleinen Arbeitsfläche reichen ein paar Sachen, damit es sofort voll aussieht.

    Deshalb mag ich die Idee eines Frühstücksschranks so gerne.

    Alles, was du ständig brauchst, bekommt einen festen Platz. Kaffee, Tee, Toaster, Tassen, vielleicht Müsli oder Brot.

    Tür auf, benutzen, Tür zu.

    Und die eigentliche Arbeitsplatte bleibt frei.

    Genau so würde ich eine kleine Küche planen. Nicht versuchen, immer mehr Arbeitsfläche zu schaffen, sondern Dinge so unterbringen, dass sie nach der Benutzung sofort wieder verschwinden können.

    → Zum FRÜHSTÜCKSSCHRANK

    Und wohin mit den Vorräten?

    Vorräte irgendwo hinten im Schrank bringen mir auch nichts.

    Tiefe Küchenschränke sehen auf dem Plan erst einmal großzügig aus. Bis ganz hinten drei Packungen stehen, an die du dich längst nicht mehr erinnerst. Dann kaufst du das Gleiche noch einmal, weil du es nicht siehst.

    Ich möchte bei Vorräten eigentlich sofort sehen können, was noch da ist.

    Deshalb finde ich schmale Speisekammerlösungen mit Auszügen ziemlich clever.

    Auf wenig Breite bekommst du erstaunlich viel unter und ziehst den Inhalt einfach zu dir heraus.

    Kein Wühlen. Kein Knien vor dem Schrank. Kein „Ich weiß genau, dass ich das irgendwo noch habe“.

    Stauraum sollte nicht nur irgendwo vorhanden sein. Er muss so funktionieren, dass man ihn im Alltag auch gerne benutzt.


    Ein Möbelstück, zwei Aufgaben

    Je kleiner der Raum wird, desto weniger Lust hätte ich auf Möbel, die den ganzen Tag Fläche belegen und vielleicht eine Stunde benutzt werden.

    Ein klassischer Schreibtisch zum Beispiel.

    Wenn ich dort jeden Tag acht Stunden arbeite, okay.

    Wenn ich ihn aber nur gelegentlich brauche, möchte ich nicht dauerhaft einen Quadratmeter dafür hergeben.

    Deshalb gefallen mir Möbel, die ihre Funktion verändern können.

    Dieser Beistelltisch lässt sich zum Arbeitsplatz umfunktionieren.

    Genau solche Lösungen finde ich für Tiny Houses sinnvoll. Im Alltag steht dort ein kleiner Tisch. Wenn ich arbeiten möchte, wird daraus ein Schreibtisch. Danach verschwindet der Arbeitsplatz wieder.

    Nicht noch ein Möbelstück.

    Ein Möbelstück, das zwei Dinge übernimmt.

    Den musst du dir einfach ansehen:

    → BEISTELLTISCH / SCHREIBTISCH ansehen


    Ich möchte keinen Stauraum, den ich jeden Tag sehen muss

    Und wahrscheinlich würde ich bei fast allem so denken.

    Kann die Sitzbank Stauraum haben?

    Kann unter dem Bett etwas herausgezogen werden?

    Kann eine Treppenstufe gleichzeitig Schublade sein?

    Kann der Tisch kleiner werden, wenn ich ihn nicht brauche?

    Kann eine Wandfläche Stauraum übernehmen, ohne dass der Raum danach aussieht wie ein vollgestopftes Lager?

    Offene Regale sehen auf Fotos wunderschön aus. Drei Keramikschalen. Zwei Bücher. Eine kleine Pflanze.

    In meinem echten Leben würde dort wahrscheinlich irgendwann eine Packung Taschentücher, ein Ladekabel, irgendein Brief und etwas landen, von dem ich gerade nicht weiß, wohin damit.

    Deshalb würde ich im Tiny House deutlich mehr geschlossenen Stauraum einplanen, als diese perfekten Bilder vermuten lassen.

    Ich möchte nämlich genau dieses ruhige Gefühl haben, das mich an Tiny Houses so begeistert.

    Wenig Zeug im Blick. Große Fenster. Natur draußen.

    Innen keine hundert Dinge, die ständig meine Aufmerksamkeit wollen.

    Aber dafür muss irgendwo Platz sein, an dem das echte Leben verschwinden darf.


    Für mich entscheidet sich das schon bei der Planung

    Wahrscheinlich entscheidet sich schon bei der Planung, ob ein Tiny House später leicht oder anstrengend wirkt.

    Für mich ist inzwischen genau das der Unterschied.

    Ich möchte nicht möglichst viele Schränke in einen kleinen Raum quetschen.

    Ich möchte möglichst wenig räumen müssen.

    Ich will keine Kiste aus einer anderen Kiste ziehen, um an die dritte zu kommen.

    Ich möchte nicht jedes Mal das halbe Sofa hochklappen.

    Und ich möchte auch nicht jeden Abend einen Arbeitsplatz abbauen, bei dem fünf Einzelteile irgendwo verstaut werden müssen.

    Ich möchte aufziehen, herausnehmen, wieder schließen.

    Und trotzdem soll es schön aussehen.

    Vielleicht ist genau das am Ende die eigentliche Kunst beim Tiny House.

    Nicht möglichst wenig zu besitzen.

    Sondern den Dingen, die bleiben dürfen, einen richtig guten Platz zu geben.

  • Wohin mit dem Klo im Camper? 5 Lösungen für kleine Selbstausbauten

    Als ich das erste Mal mit dem Camper unterwegs war, wurde mir ziemlich schnell eines klar:

    Oh mein Gott. Ich brauche eine Toilette.

     

    Solange du in Deutschland unterwegs bist, denkst du darüber vielleicht gar nicht groß nach. Irgendwo kommt schon eine Tankstelle, ein Rastplatz oder wenigstens eine öffentliche Toilette.

    Wenn du aber länger unterwegs bist und auch außerhalb Deutschlands fährst, kann das plötzlich ganz anders aussehen.

    Und wenn du das erste Mal so richtig ins Schwitzen gekommen bist, weil du dringend auf Toilette musst und einfach nichts kommt, dann wird dieses Thema schlagartig ziemlich interessant.

    Mir ging es jedenfalls so.

    Da fährst du und denkst: Okay, die nächste Möglichkeit kommt bestimmt gleich.

    Kommt sie aber nicht.

    Noch zehn Kilometer. Nichts.

    Noch zwanzig. Immer noch nichts.

    Und irgendwann ist dir auch vollkommen egal, wie schön die Landschaft draußen gerade ist.

    Oder du stehst im Stau. Vor dir Autos, hinter dir Autos, Google Maps zeigt seit einer halben Stunde denselben roten Strich – und ausgerechnet jetzt meldet sich die Blase.

    Spätestens da war für mich klar: Noch einmal fahre ich nicht ohne eigene Toilette los.

    Dabei war ausgerechnet das beim Camper-Ausbau eines der Themen, über die ich mir vorher am wenigsten Gedanken gemacht hatte.

    Über mein Bett dagegen schon.

    Längs oder quer? Wie bekomme ich es hin, dass ich mit meinen 1,78 m vernünftig schlafen kann? Wo kommt die Küche hin? Ein Kühlschrank musste natürlich mit. Stauraum sowieso. Strom. Wasser. Über all das macht man sich vorher einen Kopf.

    Nur das schöne Thema Klo?

    Das schiebt man erstaunlich gerne nach hinten.

    Bis man eines braucht.

    Und dann kommt das nächste Problem: In einem kleinen selbst ausgebauten Camper kannst du schlecht eine normale Toilette mitten in den Gang schrauben. Auch wenn genau das wahrscheinlich eine ziemlich eindrucksvolle Lösung wäre.

    Ich wollte also etwas, das funktioniert, wenn ich es brauche. Das möglichst wenig Platz frisst, nicht den ganzen Camper vollstinkt und anschließend bitte wieder irgendwo verschwindet.

    Also habe ich angefangen zu schauen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt.

    Welche Toilette passt überhaupt in einen kleinen Camper?

    Bevor du dir irgendein Modell kaufst, würde ich mir heute erst einmal eine ganz andere Frage stellen:

    Wie bist du eigentlich unterwegs?

    Stehst du meistens auf Campingplätzen und brauchst eine eigene Toilette nur nachts oder für den Notfall? Willst du mehrere Tage frei stehen? Bist du alleine unterwegs oder zu zweit? Und hast du einen großen Van oder einen kleinen Selbstausbau, bei dem sowieso schon um jeden Zentimeter gekämpft wird?

    Ich brauche zum Beispiel kein komplettes Badezimmer im Camper. Ich möchte eine Toilette, auf die ich mich verlassen kann, wenn ich sie brauche – und anschließend darf sie gerne wieder verschwinden.

    Und genau dafür gibt es inzwischen ein paar ziemlich clevere Lösungen.

    1. Trockentrenntoilette – klein und erstaunlich unkompliziert

    Bei meiner Suche bin ich ziemlich schnell bei Trockentrenntoiletten gelandet.

    Das Prinzip ist eigentlich simpel: Urin und Feststoffe werden getrennt aufgefangen. Du brauchst kein Spülwasser und keinen fest eingebauten Schwarzwassertank. Gerade in einem kleinen Selbstausbau sparst du dir damit einiges an Technik – und vor allem Platz.

    Und dann bin ich über BOXIO gestolpert.

    Die BOXIO Toilette für kleine Selbstausbauten

    Die BOXIO Toilette sieht im ersten Moment tatsächlich eher aus wie eine Eurobox als wie ein Klo. Und genau das finde ich daran ziemlich clever.

    Sie hat eine Grundfläche von ungefähr 40 × 30 cm und ist etwa 28 cm hoch. Damit lässt sich beim Ausbau ganz anders planen als mit einer fest eingebauten Toilette.

    Unter der Sitzbank. Unter dem Bett. In einem passenden Schrankfach. Oder vielleicht sogar in einem Auszug.

    Wenn du sie brauchst, holst du sie heraus. Wenn du sie nicht brauchst, verschwindet sie wieder.

    Genau solche Lösungen mag ich bei kleinen Räumen: Ein Gegenstand muss nicht den ganzen Tag wertvolle Fläche beanspruchen, wenn ich ihn nur für ein paar Minuten brauche.

    → Schau dir hier die BOXIO Toilette einmal an

    Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.

    Aber riecht das nicht?

    Ganz ehrlich: Das war auch eine meiner ersten Fragen.

    Eine Toilette kann noch so platzsparend sein – wenn ich zwei Meter daneben schlafe und morgens als Erstes daran erinnert werde, dass sie da ist, haben wir nicht viel gewonnen.

    Der Vorteil einer Trockentrenntoilette liegt darin, dass Flüssiges und Festes nicht gemeinsam im Behälter landen. Dadurch wird die typische Geruchsentwicklung reduziert. Beim Feststoffbehälter wird zusätzlich Streu verwendet.

    Ich würde trotzdem niemals versprechen: Das riecht garantiert überhaupt nicht.

    Es bleibt schließlich eine Toilette.

    Wie häufig du sie leerst, wie sauber sie benutzt wird und wie du sie reinigst, spielt natürlich ebenfalls eine Rolle.

    Lieber einmal öfter leeren als drei Tage lang beweisen wollen, wie autark ich bin.

    1. Das klassische Campingklo

    Natürlich gibt es noch die Variante, die wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen hat: die mobile Chemietoilette.

    Oben Frischwasser und Sitz, unten der Fäkalientank. Fertig.

    Und grundsätzlich funktioniert das.

    Wenn du ohnehin überwiegend auf Camping- oder Stellplätzen unterwegs bist, kann eine Chemietoilette vollkommen ausreichend sein.

    Mich stört daran eher die Entsorgung. Irgendwann musst du mit dem Tank zu einer entsprechenden Entsorgungsstation.

    Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber zu den Dingen, auf die ich mich bei einer Reise freue, gehört „Heute darf ich den Fäkalientank leeren“ eher nicht.

    Wenn du dagegen möglichst unabhängig unterwegs sein möchtest, finde ich eine Trenntoilette interessanter.

    1. Das Klo unter der Sitzbank

    Jetzt wird es für Selbstausbauer interessant.

    Wenn du deinen Camper ohnehin selbst planst, würde ich heute nicht nur überlegen: Welche Toilette kaufe ich?

    Wo verschwindet sie anschließend?

    Unter einer Sitzbank finde ich beispielsweise ziemlich genial.

    Klappe auf, Toilette raus, benutzen, anschließend wieder verstauen.

    Der Platz hat damit zwei Funktionen. Und genau solche Lösungen sind in einem kleinen Camper Gold wert.

    Allerdings würde ich beim Planen nicht nur die Außenmaße der Toilette berücksichtigen. Man muss das Ding schließlich auch benutzen können.

    Wenn du nachher zwar einen perfekten Stellplatz gebaut hast, beim Sitzen aber mit den Knien am Küchenschrank hängst, war die Planung vielleicht doch noch nicht ganz fertig.

    Am besten wirklich einmal ausprobieren.

    Ja. Auch Probesitzen gehört offenbar zum seriösen Camper-Ausbau.

    1. Die Toilette im Auszug

    Noch eleganter finde ich einen richtigen Möbelauszug.

    Tagsüber siehst du überhaupt nichts davon. Bei Bedarf ziehst du die Toilette heraus und anschließend verschwindet sie wieder im Möbel.

    Gerade bei einem sehr kleinen Van kann das eine richtig gute Lösung sein.

    Du musst beim Bau allerdings daran denken, dass der Auszug nicht lediglich das Gewicht der Toilette trägt.

    Da sitzt irgendwann noch jemand drauf.

    Das klingt banal, gehört aber genau zu diesen Dingen, die man vermutlich lieber vor dem ersten Praxistest berechnet.

    1. Brauchst du überhaupt eine richtige Toilette?

    Vielleicht auch nicht.

    Wenn du nur am Wochenende unterwegs bist, meistens auf Campingplätzen stehst und lediglich etwas für den absoluten Notfall möchtest, reicht möglicherweise eine sehr einfache mobile Notfalltoilette mit Beutel.

    Die braucht kaum Platz und kann irgendwo im Camper verschwinden.

    Für mich persönlich wäre das auf längeren Reisen nichts. Ich möchte nicht jedes Mal überlegen müssen, ob die Situation jetzt schon schlimm genug ist, um das Notfallklo auszupacken.

    Aber für jemanden, der tatsächlich nur eine Absicherung für nachts oder einen Stau möchte, kann das vollkommen reichen.

    Welche Lösung passt zu dir?

    LösungPlatzbedarfPasst gut, wenn du …
    Trockentrenntoilettegeringklein und möglichst unabhängig reisen möchtest
    Chemietoilettemittelhäufig Camping- und Stellplätze nutzt
    Notfalltoilettesehr geringnur eine Lösung für den Notfall dabeihaben möchtest

    Was würde ich heute einplanen?

    Für einen kleinen selbst ausgebauten Camper wäre mein Favorit ganz klar eine kompakte Trockentrenntoilette.

    Nicht, weil jeder Camper unbedingt eine braucht.

    Sondern weil sie ziemlich genau das erfüllt, was ich von einer Camper-Toilette möchte: Sie braucht wenig Platz, keinen Wasseranschluss und ich kann sie verstauen, wenn ich sie nicht brauche.

    Gerade das Eurobox-Format der BOXIO finde ich dafür interessant, weil du beim Ausbau mit festen Maßen planen kannst.

    → Hier findest du die BOXIO Toilette, die ich meine

    Und wenn du gerade erst deinen Camper planst, würde ich die Toilette tatsächlich vor dem Möbelbau aussuchen.

    Nicht erst danach.

    Sonst sitzt du irgendwann mit einem nagelneuen Campingklo in der Hand im fertigen Camper und stellst fest:

    Passt nirgends rein.

    Dann hast du zwar endlich eine Toilette.

    Aber ein ganz neues Problem.